FAQ

FAQ Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und Batteriegesetz (BattG)

Entsorgung von Batterien und Elektroaltgeräten

Nach wie vor landen kleinere Geräte gerne im Hausmüll – dabei gibt es umweltfreundliche und kostenfreie Alternativen. Hier erfahren Sie, wie die Entsorgung aller Elektro- und Elektronikgeräte auf Bundesebene neu geregelt wurde.

Batterieentsorgung

Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Verbraucher sind gesetzlich verpflichtet, Batterien zu einer geeigneten Sammelstelle bei Handel oder Kommune zu bringen. Sie können nach Gebrauch in jedem Media Markt in Deutschland unentgeltlich zurückgegeben werden. Altbatterien enthalten möglicherweise Schadstoffe oder Schwermetalle, die Umwelt und Gesundheit schaden können. Batterien werden wiederverwertet, sie enthalten wichtige Rohstoffe wie Eisen, Zink, Mangan oder Nickel.


Die Mülltonne bedeutet: Batterien und Akkus dürfen nicht in den Hausmüll. Bestimmte schadstoffhaltige Batterien sind zusätzlich mit folgenden Zeichen unter dem Mülltonnensymbol versehen. Diese bedeuten:
1Pb: Batterie enthält Blei
2Cd: Batterie enthält Cadmium
3Hg: Batterie enthält Quecksilber

Information zur Benutzung und Entsorgung von Batterien

Bitte entfernen Sie leere Batterien sofort und entsorgen diese umweltgerecht. Batterien nicht in den Hausmüll werfen.
Auskunft über umweltgerechte Entsorgung gibt die kommunale Behörde.
Sammelbehälter hierfür finden Sie z.B. an den Ausgängen von Kaufmärkten, oder Elektronik-Fachgeschäften und können auch bei uns abgegeben werden. Gemäß gesetzlicher Vorgaben ist der Endverbraucher zur Rückgabe gebrauchter Batterien verpflichtet.

Gesetze im Internet: ElektroG, Batteriegesetz BattG


Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) – Elektroaltgeräteentsorgung

Das ElektroG regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten. Elektroaltgeräte, die nicht mehr benutzt werden, dürfen nicht mehr in den Restmüll geworfen werden. Daher sind Verbraucher zur Rückgabe gebrauchter Elektroaltgeräte gesetzlich verpflichtet. Elektroaltgeräte können Schadstoffe enthalten, die bei nicht sachgemäßer Lagerung oder Entsorgung die Umwelt oder die Gesundheit schädigen können. Elektroaltgeräte enthalten aber auch wichtige Rohstoffe, wie z.B. Eisen, Kunststoff, Silber, Glas, etc., die wiederverwendet werden können. Gebrauchte Elektroaltgeräte müssen bei sogenannten Recyclinghöfen bei Kommunen (ÖRE) in die getrennte Erfassung gegeben werden.

Welche Geräte sind betroffen:


Rundfunkgeräte, Computer und andere Elektro- und Elektronikgeräte wie z. B. Handys, Geschirrspülautomaten, Rasierapparate, Eierkocher, Gasentladungslampen etc. Das ElektroG findet Anwendung auf die meisten Elektrogeräte, die unter Nutzung von elektrischem Strom oder elektromagnetischen Feldern betrieben werden und im Anhang zum Gesetz in zehn Kategorien aufgelistet sind.
 

Gesetze im Internet: >> WEEE-ElektroG-Kategorien-Anlage1

Verbraucherinformationen:

Elektro-Altgeräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Die Verwertung von Elektro-Altgeräten schont wertvolle Rohstoffe.
Nach dem Elektrogesetz müssen seit 2006 alle Elektro-Altgeräte, die mit einem Kabel oder mit Batterien (Akkus) betrieben werden, einer getrennten Sammlung zugeführt werden. Für den privaten Haushalt ist die Rückgabe bei den kommunalen Sammelstellen kostenfrei. Die Adressen und Öffnungszeiten der kommunalen Sammelstellen erfahren Sie von Ihrer Stadt oder Gemeinde. Diese Regelung gilt für alle Elektro- & Elektronikgeräte von der Waschmaschine, dem Kühlschrank über den Fernseher oder Staubsauger bis hin zum PC, Rasierapparat oder MP3-Player. Hinzu kommen Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.
Aus diesem Grund werden seit dem 24.03.2006 alle Elektrogeräte, die in privaten Haushalten genutzt werden können, mit dieser „durchgestrichenen Mülltonne auf Rädern“ gekennzeichnet. Das Symbol weist Sie darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf.


Elektro- & Elektronikgeräte können gefährliche Stoffe enthalten und dadurch die menschliche Gesundheit & die Umwelt gefährden. Daher ist eine fachgerechte Entsorgung unbedingt erforderlich.

Nach der Gesetzgebung ist die Rücknahme von Elektroaltgeräten über die kommunalen Sammelstellen geregelt. Sie können Ihre Elektro-Altgeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben.
Altbatterien oder Akkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind, müssen vor der Abgabe entfernen und einer Sammlung nach dem Batteriegesetz zugeführt werden.
Für die Löschung personenbezogener Daten (z.B. auf Festplattenlaufwerken) haben Sie eigenverantwortlich Sorge zu tragen.

Altgeräte-Entsorgung bei BK Service GmbH:

Als Service für unsere Kunden nehmen wir auf freiwilliger Basis beim Kauf eines Elektrogerätes Ihr gleichartiges Altgerät kostenlos entgegen und entsorgen diese fachgerecht entsprechend den gesetzlichen Vorgaben für Sie.

Festplattenlaufwerke

Festplatten sind die wichtigsten Speichergeräte auf dem Computer und müssen vor der Verwendung formatiert werden. Unter Formatieren eines Datenträgers versteht man das Konfigurieren des Datenträgers mit einem Dateisystem, damit Windows Informationen auf dem Datenträger speichern kann.

Zum Erstellen einer Partition oder eines Volumes (beide Begriffe werden oftmals synonym verwendet) auf einer Festplatte, müssen Sie als Administrator angemeldet sein.

So erstellen und formatieren Sie eine neue Partition (bzw. ein neues Volume):

1. Öffnen Sie die Datenträgerverwaltung.
a) Unter Windows 10 öffnen Sie die Datenträgerverwaltung, indem Sie die Tastenkombination "Windowstaste" + "X" klicken, darüber das Admin-Menü öffnen und hier die Datenträgerwaltung auswählen. Alternativ können Sie auch Cortana fragen (Eingabefenster neben der Schaltfläche Start ), indem Sie den Suchbegriff "Datenträgerverwaltung" eingeben.
b) Unter Windows 7 öffnen Sie die 
Computerverwaltung, indem Sie auf die Schaltfläche Start Windows_Start klicken, auf Systemsteuerung klicken, (auf System und Sicherheit klicken), auf Verwaltung klicken und dann auf Computerverwaltung doppelklicken. Klicken Sie im linken Bereich unter Speicher auf Datenträgerverwaltung.

3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen nicht zugeordneten Bereich der Festplatte, und klicken Sie dann auf Neues einfaches Volume.
4. Klicken Sie im Assistenten zum Erstellen neuer einfacher Volumes auf Weiter.
5. Geben Sie die Größe des zu erstellenden Volumes in Megabytes (MB) an, oder akzeptieren Sie die maximale Standardgröße, und klicken Sie dann auf Weiter.
6. Übernehmen Sie den standardmäßigen Laufwerkbuchstaben, oder wählen Sie einen anderen Laufwerkbuchstaben aus, um die Partition anzugeben, und klicken Sie dann auf Weiter.
7. Führen Sie im Dialogfeld Partition formatieren eine der folgenden Aktionen aus:

  • Wenn Sie das Volume nicht sofort formatieren möchten, klicken Sie auf Dieses Volume nicht formatieren, und klicken Sie dann auf Weiter.
  • Um das Volume mit den Standardeinstellungen (alternativ können Sie an dieser Stelle ggf. das gewählte Dateisystem* und die Formatierungsoption** ändern) zu formatieren, klicken Sie auf Weiter.

8. Überprüfen Sie die von Ihnen ausgewählten Optionen, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

 

*Welches Dateisystem sollte verwendet werden?

Für Windows ist NTFS für Festplatten die beste Wahl. Es sind jedoch einige wenige Fälle denkbar, bei denen FAT32 erforderlich ist, zum Beispiel beim Betrieb einer externen Festplatte zusammen mit einem TV-Gerät, oder mit einem TV-Receiver, welche ausschließlich das Dateisystem FAT32 unterstützen (Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch des entsprechenden Geräts). Sofern ein externes Laufwerk ggf. ab Werk im Dateisystem HFS+ (für Mac) formatiert ist, so muss dieses für den Betrieb mit Windows zuvor im Dateisystem NTFS (oder alternativ FAT32) formatiert werden.

**Was ist eine Schnellformatierung?

Schnellformatierung ist eine Formatierungsoption, die auf der Festplatte eine neue Dateitabelle erstellt, aber die Festplatte nicht vollständig überschreibt oder löscht. Die Schnellformatierung ist sehr viel schneller als die normale Formatierung, bei der alle auf der Festplatte vorhandenen Daten gelöscht werden. Bei neuen Festplatten ist daher stets die Formatierungsoption Schnellformatierung zu empfehlen.

Festplatten sind die wichtigsten Speichergeräte auf dem Computer (Mac) und müssen vor der Verwendung formatiert werden.

Partitionieren und formatieren können Sie Ihre (externe) Festplatte auf dem Mac mit dem Festplatten-Dienstprogramm. Dieses finden Sie unter "Programme –> Dienstprogramme". Das Formatieren der externen Festplatte am Mac ist aus mehreren Gründen hilfreich oder sogar notwendig.
 

  • Ab Werk werden die meisten externe Festplatten im Dateisystem NTFS* formatiert. Dadurch sind sie zwar mit den meisten Betriebssystemen kompatibel, es gehen aber Funktionen verloren. Sofern eine Festplatte nicht ab Werk formatiert ist, so muss diese vor der ersten Inbetriebnahme grundsätzlich zunächst formatiert werden.
  • Mehrere Partitionen können Sie bei einer ab Werk formatierten Festplatter nur durch Neueinrichtung der Festplatte erzeugen. Das ist relevant, wenn Sie z.B. Backups und andere Daten trennen wollen.
  • Wollen Sie die Festplatte als TimeMachine-Laufwerk nutzen, ist die Formatierung im Mac-eigenen Dateisystem HFS+ (Mac OS Extended) erforderlich.

 

Auswahl des Dateisystems für  unterschiedliche Zwecke

Es stehen Ihnen unter Mac OS X verschiedene Dateisysteme zur Verfügung – alle mit speziellen Vor- und Nachteilen:

  • Im Festplatten-Dienstprogramm wird eine neue Platte standardmäßig mit HFS+ (Mac OS Extended) formatiert (erforderlich bei der Nutzung als TimeMachine-Laufwerk). Windows-Systeme können HFS+ nur mit Zusatzsoftware lesen oder beschreiben.
  • FAT32 ist universell einsetzbar, wird von den meisten Systemen unterstützt und ist damit gut geeignet, wenn Sie die Festplatte auf unterschiedlichen Betriebssystem nutzen möchten. Leider unterstützt es keine Dateien, die größer als 4 GByte sind. Für ISOs von DVDs oder die Mitschnitte Ihres HD-Camcorders ist es also ungeeignet. Zu beachten ist jedoch, dass z.B. TV-Geräte, Receiver, oder Multimediaplayer regelmäßig ausschließlich das Dateisystem FAT32 unterstützen.
  • NTFS hat keine Größenbeschränkung wie FAT32, kann aber von Mac OS ohne Zusatzsoftware nur gelesen werden. Mittels NTFS-3G können Sie aber Schreibzugriffe nachrüsten. Die Nutzung als TimeMachine-Laufwerk unter MacOS X ist jedoch nicht möglich.

 

Externe Festplatte auf dem Mac neu einrichten

Um die Festplatte einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:

  • Schließen Sie Ihre externe Festplatte an den Mac an. Starten Sie danach das Festplatten-Dienstprogramm.
  • In der linken Spalte sehen Sie die angeschlossenen Laufwerke. Einer der Einträge zeigt die externe Festplatte. Je nach Anschlussart ist dies durch das entsprechende Symbol erkennbar (regelmäßig durch ein farbiges USB-Zeichen).
  • Bei einer bereits formatierten Festplatte: Wenn Sie sich sicher sind, die richtige Festplatte ausgewählt zu haben, klicken Sie auf "Löschen". Sie können die gesamte Festplatte auswählen, Sie können aber auch ggf. einzelne Partitionen zum Löschen markieren.
  • Wählen Sie ein Volume-Schema aus, um die Zahl der Partitionen zu bestimmen und zu erstellen.
  • Klicken Sie eine der erstellten Partitionen an, um Name, Format und Größe anzupassen.
  • Wählen Sie zur Formatierung das gewünschte Dateisystem aus.
  • Klicken Sie auf "Anwenden".
  • Nach der Formatierung steht Ihnen die Partition (das Volume) zur Verfügung.

Für den Betrieb eines USB-Massenspeichermedium (z.B. einer externen Festplatte oder eines USB-Speichersticks) mit einem TV-Gerät oder einem Receiver ist regelmäßig die Formatierung im Dateisystem FAT32 erforderlich (und ggf. verschiedene Größenbeschränkungen bei der Partition zu beachten).

Die Spezifikationen gehen aus dem Handbuch des jeweiligen Geräts hervor.

Die Formatierung können Sie auf unterschiedlichen Wegen durchführen:

  • Für die Formatierung beachten Sie zunächst bitte unsere Anleitung in der Hilfe zu „Formatieren von Festplatten unter Windows“.
  • Alternativ können Sie auch ein externes, kostenfreies Tool (wie z.B. Fat32Formatter) nutzen.
  • TV-Geräte, Receiver und Multimediaplayer verfügen zudem regelmäßig über eine eigene Formatierungsfunktion in den Systemeinstellungen (Details hierzu gehen aus dem Handbuch des jeweiligen Geräts hervor).

      1. Formatierung

GRUNDSÄTZLICH: Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihnen die Festplatte in der Datenträgerverwaltung (indem Sie unter Windows auf die Schaltfläche Start klicken, auf Systemsteuerung klicken, (auf System und Sicherheit klicken), auf Verwaltung klicken und dann auf Computerverwaltung doppelklicken, oder unter MacOS X unter "Programme –> Dienstprogramme" anklicken) angezeigt wird, und ob die Festplatte formatiert ist. (Siehe Formatieren von Festplatten unter Windows, MacOS X in der HILFE)

 

      2. MBR- und GPT-Datenträger

Wird die Festplatte in der Datenträgerverwaltung von Windows angezeigt und ist diese formatiert, jedoch ist diese nicht im Arbeitsplatz sichtbar: Prüfen Sie bitte, ob die Festplatte als MBR-Datenträger von Windows erkannt wurde/initialisiert wurde, und ändern Sie diesen in einen GPT-Datenträger (GUID-Partitionstabelle):

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den MBR-Datenträger, den Sie in einen GPT-Datenträger ändern möchten, und klicken Sie dann auf In GPT-Datenträger konvertieren.

Eine ausführliche Anleitung erhalten Sie auf folgender Seite von Microsoft; die Vorgehensweise ist bei allen Windows Betriebssystemen, inklusiver der Eingabebefehle über die Konsole (Eingabeaufforderung) grundsätzlich gleich:

https://msdn.microsoft.com/de-de/library/cc738416%28v=ws.10%29.aspx

 

      3. Externe USB Festplatte wird nicht angezeigt

 

-          Fehlerhafte Zuordnung des Laufwerksbuchstaben unter Windows:

Wenn der Laufwerksbuchstabe unter Windows ggf. nicht korrekt zugeordnet wurde, so ist eine manuelle Neuzuordnung nachträglich erforderlich.

Bitte gehen Sie hierzu in die Datenträgerverwaltung, markieren Sie mit der rechten Maustaste die externe Festplatte, wählen Sie aus dem Kontextmenü den Punkt "Laufwerksbuchstaben und –pfade ändern", und wählen nun Sie die Option "Hinzufügen" und wählen anschließend einen neuen Buchstaben.

 

-          Ursache defekter USB Port:

USB 2.0 Treiber werden ab Windows XP vom Betriebssystem geliefert und automatisch installiert beim Erkennen eines neuen Geräts. Ggf. ist jedoch ein USB Port des PCs defekt, oder das Gerät wird nicht sofort automatisch vom Betriebssystem an diesem USB Port erkannt: Testen Sie eine externe Festplatte daher ggf. bitte an einem anderen freien USB Port.

USB 3.0 Treiber werden nicht von Betriebssystem mitgeliefert, sondern sind Teil der Chipset Driver des Mainboards (des PCs), jedoch ist USB 3.0 grundsätzlich abwärtskompatibel mit USB 2.0, sodass ein USB 3.0 Gerät an einem USB Port erkannt wird, auch ohne installierte USB 3.0 Treiber des Mainboards.

Frage:

Wie kommt es zu einer Abweichung zwischen der Herstellerangabe der Kapazität eines Datenträgers und der Anzeige der Kapazität in der Datenträgerverwaltung des Betriebssystems?

Antwort:

Die Anzeige der Kapazität unter Windows Betriebssystemen z.B. erfolgt NICHT im metrischen System, also nicht in KiloByte, MegaByte, TeraByte, etc. – sondern im binären System, also in KibiByte, MebiByte, GibiByte. Daher erfolgt praktisch schlicht eine Umrechnung in eine andere Maßeinheit – wie Meter in Fuß, Grad Celsius in Fahrenheit, EUR in USD. Am tatsächlichen Wert ändert dies nichts!    

ERKLÄRUNG:
 

Bevor eine Festplatte zur Speicherung von Daten in Gebrauch genommen werden kann, muss diese formatiert werden. Zunächst ist das Laufwerk zu initialisieren und eine – oder ggf. mehrere - Partitionen zu erstellen.

Sämtliche Herstellerangaben erfolgen im metrischen System, wobei alle 1000 (also 10³) Einheiten eine Erhöhung der Einheit erfolgt (Meter zu Kilometer, Byte zu Kilobyte). Somit ergibt sich im Dezimalsystem (unter Verwendung von „10“ als Basis) für die Kapazität von 1TB entsprechend die Berechnung von 1*10^12 ( 1000 x 1000 x 1000 x 1000), oder für 500GB entsprechend 500*10^9 (500 x 1000 x 1000 x 1000). Die Erhöhung im metrischen System erfolgt also in Schritten von 1000 (10³), gem. der offiziell und international gültigen SI-Präfixe, zu Kilo, Mega, Giga, Tera, Peta, Exa, Zetta und Yotta. Aus 1000 Metern wird 1 Kilometer und aus 1000 Bytes 1 KiloByte, usw.

Bei der Nutzung mit einem Rechner (im Rahmen der Formatierung eines Datenträgers) handelt es sich logischerweise um eine binäre Adressierung (Bit -> 0 oder 1), woraus sich Binärpotenzen in Form von 2^n ergeben. Die Erhöhung im binären System erfolgt in Schritten von jeweils x^10 zur Basis 2 mit der Bezeichnung von Binärpräfixen (bzw. IEC-Symbolen) Ein Kibibyte (KiB) z.B. ergibt sich aus 2^10 Byte = 1024 Byte (und nicht 1000, was sich aus der Dezimalpotenz 10^3 im metrischen System ergäbe; log_2(1000) ≠ 10 und log_10(1024) ≠ 3)

Ein MebiByte (MiB) ergibt sich aus 2^20 Byte, ein GibiByte (GiB) aus 2^30 Byte, usw. (TebiByte (TiB) = 2^40 Byte, PebiByte (PiB) = 2^50 Byte, ExiByte (EiB) = 2^60 Byte, ZebiByte (ZiB) = 2^70 Byte, YobiByte (YiB) = 2^80 Byte).

Eine Umrechnung vom metrischen in das binäre System, also von TeraByte in TebiByte z.B., ergibt sich auf folgendem Weg:

Die formatierte Größe errechnet sich bei 2TB z.B. also entsprechend: 
2*10^12/1024^4 (bzw. 2*10^12/2^40) = 1,82 TiB

=(2x1000x1000x1000x1000)/(1024x1024x1024x1024)
=(2x10x10x10x10x10x10x10x10x10x10x10x10)/
(2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2)

Die formatierte Größe errechnet sich bei 500GB z.B. also entsprechend: 
500*10^9/1024^3 (bzw. 500*10^9/2^30) = 465,66 GiB
 
=(500x1000x1000x1000)/(1024x1024x1024)
=(500x10x10x10x10x10x10x10x10x10)/(2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2x2)

Ein weiteres Beispiel für die grundsätzliche Übertragbarkeit:

Ein iPhone 6 bsw. ist mit 16GB, 64GB, sowie 128GB Speicherkapazität, gem. Herstellerangabe, erhältlich: 64GB Speicher errechnen sich hierbei zu 64*10^9/1024^3 = 59,60GB formatiertem Speicher, welche als solcher in den Einstellungen des Mobiltelefons angezeigt werden; de facto gibt es jedoch bsw. kein „Apple iPhone 6 59,6GiB schwarz“, sondern ausschließlich eines mit "64GB" entsprechend der Berechnung der Speicherkapazität laut Herstellerangabe im metrischen System.

Antwort: Grundsätzlich ist USB 3.0 abwärtskompatibel zu USB 2.0 und Sie können ein USB 3.0 Endgerät regelmäßig an einem USB 2.0 Anschluss (Host) betreiben.

Zu beachten ist jedoch im Rahmen der Kompatibilität (Abwärtskompatibilität):

  • USB-3.0-Endgeräte können mit einem USB-3.0-Kabel an einem USB-2.0-Anschluss (Host) betrieben werden.
  • USB-3.0-Endgeräte können an USB-2.0-Anschluss (Host) betrieben werden. Probleme können u.U. auftreten, bei einer Stromaufnahme von mehr als 500 mA (USB 3.0 erlaubt bis zu 900 mA, USB 2.0 nur bis 500 mA).
  • USB-2.0-Endgeräte und USB-2.0-Kabel können an einem USB-3.0-Anschluss (Host) betrieben werden.
  • USB-2.0-Endgeräte können jedoch nicht zusammen mit USB-3.0-Kabeln genutzt werden.

 

Frage: Was ist zu beachten, um beim Betrieb eines USB-3.0-Endgeräts die USB-3.0-Übertragung (die volle USB-3.0-Datenübertragungsrate) zu gewährleisten?

Antwort: Um ein USB-3.0-Endgerät mit USB-3.0-Übetragung zu betreiben, müssen das Endgerät, das Kabel, als auch der Host (der Anschluss) USB-3.0-tauglich sein. Weiter ist zu beachten, dass im Gegensatz zu USB 2.0 Treibern, welche Teil aktueller Betriebssysteme sind, die USB 3.0 Treiber installiert sein müssen (diese sind Teil der Chip Set Driver des Mainboards und beim Hersteller zum Download verfügbar). Sofern eine Komponente nicht USB-3.0-tauglich sein sollte, oder der Treiber nicht installiert ist, erfolgt die Datenübertragung via USB 2.0.

Frage: Kann ich eine Festplatte mit SATA-III (SATA-3/SATA 6G/SATA-600), bzw. eine SATA-II (SATA-2/SATA 3G/SATA-300), an einem SATA-2-Hostadapter, bzw. SATA-1-Hostadapter betreiben, oder umgekehrt?

Antwort: SATA-III-Laufwerke und SATA-II-Laufwerke sind abwärtskompatibel. SATA-III und SATA-II-Laufwerke lassen sich sowohl an SATA-II und SATA-I-Hostadaptern betreiben. Ebenso sind Laufwerke mit älteren Schnittstellen zu den aktuellen Hostadaptern rückwärtskompatibel, als dass umgekehrt ebenso SATA-I und SATA-II-Laufwerke an SATA-II und SATA-III-Hostadaptern betrieben werden können. Im Ergebnis sind Laufwerke mit SATA-Schnittstellen in allen Generationen untereinander kompatibel. Es werden auch die gleichen Kabel verwendet; es wird jedoch grundsätzlich die Verwendung von hochwertigen Kabeln empfohlen.

 

Kurzinformation: SATA-3 ist die dritte Generation der SATA-Spezifikation. Die Bezeichnung SATA 6G steht für die Datentransferrate von 6GBit/s. Die Bezeichnung SATA-600 ist abgeleitet von der Nettotransferrate von 600 MByte/s. Laufwerke mit der Spezifikation von SATA-2 verfügen über eine Datentransferrate von 3GBit/s und eine Nettotransferrate von 300 MByte/s, Laufwerke mit der Spezifikation von SATA-1 über 1,5GBit/s und eine Nettotransferrate von 150 MByte/s.


Frage: Wie kann ich eine Festplatte mit P-ATA (IDE) Schnittstelle an einem Mainboard betreiben, welches nur über einen SATA-Hostadapter verfügt?

Antwort: Wenn Sie über ein Laufwerk mit der Schnittstelle vom Typ Parallel ATA (PATA), auch Enhanced Integrated Drive Electronics (EIDE) genannt verfügen, Ihr Mainboard jedoch keinen entsprechenden Hostadapter bietet, so empfehlen wir die Verwendung eines entsprechenden Adapters (PATA to SATA Controller), welchen wir in unserem Shop anbieten.

 

Frage: Kann ich eine Festplatte mit einer SAS- oder SAS-2-Schnittstelle an einem SATA-Hostadapter betreiben?

Antwort: Nein. Serial Attached SCSI (SAS, SAS-2) ist eine Schnittstelle, für welche Sie einen SAS-Hostadapter und spezifische SAS-Kabel benötigen. Entweder Ihr Mainboard verfügt bereits über einen On-Board-Controller, oder Sie benötigen einen zusätzlichen SAS-Controller für den Betrieb, sowie die entsprechenden Kabel.

Nach oben